Durch Wasserdampfdiffusion findet ein Feucht-Austausch durch die Außenwände statt. Wasserdampfdiffusion bedeutet die Wanderung von Wasserdampf durch Stoffe.
Auch bei einer Fassadendämmung wandert Wasserdampf von innen nach außen. Eine Fassadendämmung hat allerdings keinen negativen Einfluss auf den Luftfeuchtigkeitsgrad. Der Anteil an Feuchtigkeit, die durch die Wand abtransportiert wird ist sehr klein.
Die Wasserdampfdiffusion.
Atmende Wände gibt es nicht!
Untersuchungen haben eindeutig bestätigt, dass durch eine Außenwand praktisch kein Austausch zwischen Raum- und Außenluft stattfindet. Der tatsächliche Luftaustausch erfolgt durch das Lüften. Durch das Lüften wird im Winter warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Luft nach außen abgegeben. Kalte, mit wenig Feuchtigkeit angereicherte Luft wird nach innen hereingelassen. Diese Luft kann – auf Raumtemperatur erwärmt – weitere Feuchte aufnehmen. Durch das Lüften wird mehr Wasserdampf nach außen abgeführt als mit der Frischluft in das Gebäude hereinkommt.